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Limp Bizkit

Limp Bizkit - Foto Copyright: Universal Music

Foto: Universal Music

Bereits limpbizkits 97er Debüt "Three Dollar Bill, Yall$" führte limpbizkit geradewegs auf den Platin-Olymp - nicht zuletzt aufgrund der brachialen Coverversion von George Michaels "Faith" und einem Aufmerksamkeit erregenden Gig auf dem 98er OZZFestival. Mit dem 99er Follow-up "Significant Other" bestiegen limpbizkit dann endgültig den Thron des Big-Biz. Mit einem hochtrabenden, wütenden Meisterwerk, das aus dem Stand Platz 1 der Billboard Top 200 enterte, schon in der ersten Woche an die 650.000 Exemplare verkaufte und schließlich über 6 Millionen Kopien allein in USA absetzte.


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Biographie

Es folgten Single-Hits wie "Nookie", "Rearranged", "Break Stuff" und Auftritte beim z. B. WHFStival in Washington, D.C., bei Woodstock 99 in Rome, N.Y., und als Headliner auf der Family Values Tour 1999.

Durst avancierte nebenher zum "Senior Vice-President" bei seinem Mutterlabel Interscope Records und gründete die Division Flawless, auf der er später u. a. so erfolgreiche Acts wie PUDDLE OF MUDD signte. Er führte die Regie bei Filmen wie "Natures Cure" und "Runt"; gefolgt von Regiearbeiten zu limpbizkit´s eigenen Videos. - Zudem wurde Bassist Sam Rivers bei den "2000 Orville H. Gibson Guitar Awards" als "Best Rock Bass Player" ausgezeichnet.

Während die Band die Arbeit an ihrem dritten Longplayer, "Chocolate Starfish And The Hotdog Flavoured Water" begann, waren limpbizkit gleichzeitig dabei, den Titel-Song für den Film "Mission Impossible 2" zu schreiben, der sich unter dem Titel "Take A Look Around" zum Sommer-Hit des Jahres etablierte. Allein "Chocolate Starfish ..." verkaufte sich weltweit über 13 Millionen Mal und wurde in 33 Ländern mit Platin ausgezeichnet. Es ist bis dato das einzige Rock-Album, das sich innerhalb von nur einer Woche allein in USA 1 Million mal verkaufte.

2001 schliesslich folgte "New Old Songs" - die besten Songs aus den drei vorherigen Alben veredelt von hochkarätigen Musikerkollegen wie Timbaland, The Neptunes, P. Diddy sowie Durst und Lethal selbst.

Rückblickend erweist sich die Veröffentlichung des Remix-Albums nicht nur als musikalische Synkope in der Geschichte limpbizkit´s.

Im Herbst 2001 gibt Gitarrist Wes Borland überraschend seinen Ausstieg aus der Band bekannt. Zunächst weitestgehend unkommentiert hinterlässt Borland eine Lücke in der Band, während Fred Durst deutlich klarstellt, dass limpbizkit weiterhin bestehen bleiben wird. Medien und Fans spekulieren über die Zukunft limpbizkits - bis Fred Durst auf seiner Homepage US-weite Auditions für einen neuen Gitarristen ausschreibt. Durst und seine Bandkollegen machen sich in ihrem Heimatland auf eine sehr ungewöhnliche Tour, von der sie mit einem Ersatz für Borland zurückzukehren hoffen.

Doch unter den 6.000 Bewerbern findet sich niemand, der musikalisch und menschlich den vakanten Posten zu füllen können scheint. Es wird zunächst ruhig um limpbizkit. Bis im Herbst 2002 bekannt wird, dass Durst & Co. an neuem Material arbeiten würden, zunächst ohne einen neuen Gitarristen, stattdessen mit Durst persönlich an der Gitarre.

Diverse Albumtitel und Erscheinungsdaten werden auf www.limpbizkit.com veröffentlicht und dann wieder verworfen. Weiterhin bleibt die Öffentlichkeit im Unklaren über die endgültige Nachfolge Borlands. Im März 2003 wird das neue Album bereits in NYC zusammen mit Andy Wallace abgemischt, die ersten Festivaldaten werden bestätigt, auch für Europa. Parallel sucht die Band mittlerweile nach gleich zwei Gitarristen, auch im Hinblick auf die bereits bestätigten Festivaldaten für 2003.

Durst zeigt sich in ein paar wenigen Interviews euphorisch über das neue Material, zu hören gibt es allerdings noch nichts. Nur wenige Wochen später schliesslich wird bekannt, dass man Gitarrist MIKE SMITH (Ex-Snot) getroffen und direkt engagiert habe. Durch die Begegnung mit Smith fühlt sich die Band erneut inspiriert und limpbizkit gehen noch einmal ins Studio, die Band erlebt in ihrer neuen Besetzung einen weiteren kreativen Höhenflug. "RESULTS MAY VARY" heisst nun das vierte reguläre Studioalbum DER Band, die den Begriff "Nu Metal" entscheidend prägte und die Musikwelt seit Jahren in Atem hält.

Ein paar kleine Auszüge aus dem neuen Werk gibt limpbizkit 2003 ein einziges Mal live in Deutschland beim terremoto Festival in Weeze im August zum Besten, bei dem die Band vor der Kulisse eines überdimensionalen Verstärkers an die 40.000 Fans vereint und Bühne und Publikum zum Rocken bringt. Ab 22.09.03 in zwei Versionen im Laden: "Results May Vary"- was lange währt - wird gut.

"Results May Vary" überrascht mit einer Mischung aus gewohnt harten Metal-Einflüssen, wie sogleich zu Beginn mit "Re-Entry"zu hören ist, gepaart mit balladesken Melodien und teilweise ungewöhnlich persönlichen, nachdenklichen Texten. Überdies zollen limpbizkit (erneut) einem Klassiker Tribut und covern mit "Behind Blue Eyes" einen Song von THE WHO. Als Gast ist u. a. SNOOP DOGG auf "Red Light - Green Light" zu hören.







Artikel von: Redaktion Quelle: Universal Music Letztes Update: 22.03.2008








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