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Fatboy Slim

Fatboy Slim - Foto Copyright: Julie Anne Gilburt / Alan Bond

Foto: Julie Anne Gilburt / Alan Bond

Wir befinden uns in den späten Neunzigern. DJs sind die neuen Rockstars und Fatboy Slims einzigartige musikalische Mischung aus Varieté und Wodka lässt in der berüchtigten Party-Location „Boutique“ im südenglischen Seebad Brighton wieder einmal den Schweiß von der Decke tropfen.


Verwandte Genres

Pop Dance

Biographie

Ein grinsender Fatboy Slim senkt die Nadel auf „Santa Cruz“, jene Platte, die dem legendären Label Skint die erste öffentliche Aufmerksamkeit verschafft und verbeugt sich vor der Menge. Das Phänomen Big Beat hat soeben begonnen, sich in beeindruckender Weise zu materialisieren und Fatboy Slim ist ohne Zweifel ganz vorne mit dabei...

Wir springen auf der Zeitleiste zehn Jahre vorwärts und Fatboy Slim hat längst seinen Platz in der Musikgeschichte eingenommen, als einer der Wegbereiter, die Dance-Musik von den Clubs in die Wohnzimmer und bis an die Spitze der Charts brachten. In seiner englischen Heimat ist er bekannt und beliebt wie kaum ein anderer Protagonist des Genres. Für die vier hoch gelobten Alben „Better Living Through Chemistry”, „You’ve Come A Long Way Baby”, „Halfway Between The Gutter And The Stars” und „Palookaville” arbeitete er mit vielen Künstlern der unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammen, darunter Bootsy Collins („Weapon Of Choice“), Blur und sogar posthum mit Jim Morrison („Sunset (Bird Of Prey)“). Aber Fatboy Slim ist mehr als nur die Summe seiner musikalischen Teile. Wegweisende Videos, fantastische Live-Gigs und das unumstößliche Bekenntnis zu seiner beschaulichen Heimatstadt Brighton haben dazu beigetragen, dass Norman Cooks Hawaii-Hemden tragendes Alter Ego zur britischen Ikone wurde.
Er prägte nicht nur ein Genre, sondern die kollektive Erinnerung einer ganzen Generation. Jeder hat Christopher Walkens von den Gesetzen der Schwerkraft scheinbar völlig losgelöste Tanz-Performance aus dem „Weapon Of Choice“-Video vor Augen, jeder kann auf Anhieb die Hookline von „Rockafeller Skank“ nachsingen. Spike Jonzes grandioses Video zur Nummer-Eins-Single „Praise You“ wurde von den MTV-Zuschauern zum besten Video aller Zeiten gewählt. Fatboy Slims Auftritt beim Glastonbury-Festival mit der gigantischen „Palookavision“-3-D-Wand ist in die Geschichte der Pop-Superlative eingegangen.
Sicher, er hat einige Platten verkauft (acht Millionen Alben insgesamt) und ein paar Auszeichnungen gewonnen (Brit Awards, MTV Awards, Grammys). Aber fragen Sie ihn, was für ihn die bedeutendere Anerkennung seiner Musik ist, die hübschen Trophäen auf dem Kaminsims oder die Tatsache, dass die Autoschlangen vor seinem zweiten „Big Beach Boutique“-Gig in Brighton bis zum 39 Kilometer entfernten Flughafen Gatwick reichten – Sie können die Antwort bestimmt erraten.
„Why Try Harder” ist ein Rückblick auf ein glorreiches Jahrzehnt und eine Greatest-Hits-Sammlung. Achtzehn Tracks, darunter zehn UK-Top 20-Singles, eine Reihe UK-Nummer-Eins-Hits und zwei exklusive, neue Stücke („Champion Sound“ und „That Old Pair of Jeans“) schicken Sie die Straße der Erinnerung hinab und schubsen Sie zurück auf den Dancefloor, bevor Sie zu nostalgisch werden. Von den Housemartins zur Mega-Party mit 300.000 Ravern am Flamengo Beach von Rio. He’s come a long way, baby.







Artikel von: Redaktion Quelle: SonyBMG Letztes Update: 06.05.2008








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