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Elephant Man

Elephant Man - Foto Copyright: Coming Soon...

Foto: Coming Soon...

Es ist das Jahr des Elefanten, in dem der unverwüstliche Elephant Man sein Majorlabel-Debüt "Good To Go" auf die Massen loslässt. Seine catchy Single "Pon De River, Pon De Bank" hat bereits den urbanen Äther zum Brennen gebracht, der Nachfolger "Jook Gal" hat sich ebenfalls schon in den US-Billboardcharts breit gemacht.. Elephant Man ist bereit Dancehall auf das viel-zitierte, oft angestrebte und selten erreichte nächste Level zu hieven.


Verwandte Genres

Reggae Hip-Hop Dance

Biographie

Der wegen seiner sagenhaften Live Shows auch "Energy God" genannte Dancehall-Deejay ist berechtigterweise zuversichtlich mit angesagten Riddims, neuen Tänzen, gnadenlosen Raubzügen durch die Musikgeschichte und seinem einzigartig aberwitzigen Vokabular ("Shizzle Ma Nizzle") die Charts im Sturm zu erobern.

"Erst wollte ich Superman werden, dann wollte ich Spiderman werden, doch Gott sagte mir, ich solle Elephant Man sein." Von klein auf wusste O’Neal Bryan, dass es seine Bestimmung war zu unterhalten, und neben dem Allmächtigen verdankt er dem älteren Deejay und Freund Bounty Killer den Einstieg in seine Dancehall-Karriere. Jener nahm vier Nachbarjungs aus Seaview Gardens, Kingston, Jamaika, unter seine Fittiche und taufte sie Scare Dem Crew, deren Mitglieder inzwischen auch unter ihren eigenen Namen in Jamaika für Furore sorgen: Elephant Man, Boom Dandimite, Harry Toddler und Nitty Kutchie. Gemeinsam brachten sie als Abbruchtruppe den Dance zurück in die Dancehall.

"Früher hing ich zusammen mit Bounty Killer und dem Rest der Scare Dem Crew im Studio von King Jammys ab (Erfinder des digitalen Dancehall-Sounds)", gibt Elephant Man zu Protokoll. "Von dort ergab es sich fast wie von selbst, dass wir schon früh mit der angesagten Riddim-Schmiede, Steely & Clevie, arbeiteten."

Obwohl die Scare Dem Crew ein Album veröffentlichte und ihren Namen in die Dancehalls der Welt eingravierte, kam es zu Reibereien zwischen den Vier mit den gefärbten Haaren. Doch Elephant Man ließ sich nicht unterkriegen und begann seine Solokarriere. Seither hat "Ele", wie ihn seine Fans liebevoll nennen, immer wieder die jamaikanischen Charts getoppt und gilt seit einigen Jahren als einer der wildesten und beliebtesten Artists der Karibik, als Verkörperung von Dancehall schlechthin.

Mit Songs wie "Log On", "Higher Level" und "Signal di Plane" hat er jedes mal sein Ziel erreicht die Dancehall in Bewegung, sprich: am Tanzen zu halten. So schafft er es regelmäßig bei seinen Shows auf seiner Heimatinsel, bis zu 30.000er Massives mit eingeschalteten, beleuchteten Handys imaginäre Flugzeuge einzuweisen.

Dank seines Erfolges, der längst in die USA herübergeschwappt ist, kann der vielbeschäftigte Elephant Man auf Aufnahmen mit R&B-Star Mariah Carey und HipHopper Da Brat für Mariahs letztjähriges Album sowie einen gemeinsamen Gastauftritt mit Busta Rhymes bei Lil’ John’s "Get Low"-Remix zurückblicken. Als nächstes steht eine Combination mit Janet Jackson ("All Night") an!

All das ist wesentlicher Bestandteil seiner unzähligen Styles. Ständig probiert er neue Flavours, neue Ansätze aus. Berührungsängste sind Elephant Man fremd. So sprudelt "Good To Go" regelrecht über vor Ideen und Styles. Seine frühen Szene-Erfolge zahlen sich aus in heißen Dancehall-Beats, eingängigen Melodien und seinen unverkennbaren Schnellfeuer-Lyrics. Nimm z.B. das herausstechende "Mexican Girl": "In diesem Tune singe ich auf Spanisch und übersetze es zurück ins Englische, das ist ziemlich tricky," erklärt der überschäumende Dancehall-Master mit seinem sympathischen Trademark-Lispeln. "Ich will mich immer weiter steigern, ständig mit neuen Ideen kommen, eine neue Sprache kreieren."

Elephant Man hat eine eigene Crew um sich gescharrt, die ihm bei seiner jüngsten Attacke auf urbane Airwaves assistiert. "Dazu gehören Rayvon, Lil’ John, Bone Crusher, Jimmy Cosier und Killer Priest. Es gib also ein paar Kollaborationen."

Doch was treibt Elephant Man jedes mal von neuem an? Ist es das permanente Touren, die Liebe, die ihm von den karibischen, amerikanischen und jetzt auch europäischen Massen entgegengebracht wird? Oder ist es die schiere Lust Smash Hits zu kreieren? Es ist wohl ein Mix aus all dem, gewürzt mit gesundem Selbstvertrauen und der Bereitschaft andere zu unterstützen.

"Ich wünschte, es gäbe unter Künstlern einen größeren Zusammenhalt. Jeder liegt mit jedem im Clinch, und das ist das Problem", analysiert Elephant Man die derzeitige Lage im Dancehall-Geschäft. "Dagegen kämpfe ich mit meinen Songs wie auch mit direkten Aktionen."

Dass ihn niemand unterschätzt: Elephant Man ist gut vorbereitet Radio, TV und internationale Ufer mit seinen infektiösen Lyrics und einem unerschöpflichen Energievorrat im Sturm zu nehmen. Nach Sean Paul ist Ele der aufsteigende Stern am Dancehall-Firmament. Mit einer Hit-Single und dem dazugehörigen Video im Schlepptau wird er die Massive "Pon de River, Pon de Bank" - über Stock und über Stein - tanzen lassen. Und weit darüber hinaus.


Diskographie

Let S Get Physical

Album

Atlantic (Warner)

The Energy God/Monsters of Dancehall

Album

Greensleev (Groove Attack)

Lets get Physical

Album

Warner Music






Artikel von: Redaktion Quelle: Warner Music Letztes Update: 26.05.2008








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