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Lisa Bund

Lisa Bund - Foto Copyright: Nikolaj Georgiew

Foto: Nikolaj Georgiew

Mit ihren gerade mal 19 Jahren hat Lisa Bund schon einiges erlebt. Mit dreizehn schwänzte sie (ohne Einwilligung ihrer Eltern) die Schule, um sich für den Talentwettbewerb „Teenstar“ zu bewerben (die Sache flog aber auf, als die Organisatoren die Einladung zum Recall auf dem elterlichen Anrufbeantworter hinterließen).


Verwandte Genres

Pop

Biographie

Anschließend versuchte sie ihr Glück bei den Newcomer-Competitions „Starsearch“ und „Popstars“, wo die dann 16-jährige allerdings mit fortschreitender Sendung ihrer Jugend Tribut zollen musste, dem immensen Anforderungsdruck nicht stand hielt und frühzeitig aufgeben musste. Doch auch das konnte Lisa in ihrem Ehrgeiz, eine erfolgreiche Sängerin zu werden, nicht entmutigen. Mit der Teilnahme an der RTL-Erfolgsshow „Deutschland sucht den Superstar“ startete sie im Herbst 2006 einen letzten, mutigen Versuch, doch noch im Popbiz Fuß zu fassen. Und siehe da: Knapp ein Jahr später erscheint mit „Learn To Love You“ Lisa Bunds Debütsingle beim SONY-BMG-Label Columbia Deutschland, im September folgt mit „Born Again“ ihr erstes Album. Dass sie als Drittplatzierte des Wettbewerbs einige Wochen länger Zeit für die Vorbereitung ihrer Karriere hatte als der Sieger, sieht sie dabei als nicht unerheblichen Vorteil: „Natürlich hätte ich mich über Platz eins gefreut“, gibt Lisa zu, „aber andererseits muss man sagen, dass mir eigentlich nichts Besseres passieren konnte: Im Gegensatz zum Sieger, der sein Album innerhalb einer Woche aufnehmen musste, nebenher noch ein Video drehen und viele Interviews geben musste, konnte ich die Sache wesentlich gechillter angehen.“
Einen besseren Einstand als mit „Learn To Love You“ kann man sich derweil kaum wünschen. Die berührende Gänsehaut-Ballade stammt von den renommierten Produzenten und Songwritern Lukas Hilbert (Nena, Peter Maffay, Yvonne Catterfeld, Die Prinzen etc.) und Alex Christensen (ATC, Paul Anka, Bro’Sis, N’Sync, Tom Jones etc.) und ist die erste Auskopplung aus Lisas Debütalbum „Born Again“, das einige Wochen später erscheinen wird. Neben Hilbert und Christensen steuerte auch das Berliner Produktionsteam Valicon (Silbermond u.a.) zahlreiche Songs bei. Und obwohl Hilbert im Jahre 2004 Mitglied der Jury just jener „Popstars“-Staffel gewesen war, an der Lisa teilgenommen hatte, fühlte sie sich bei den Aufnahmesessions pudelwohl. „Es war super im Studio mit Alex und Lukas – wir waren fast wie eine kleine Familie. Obwohl es natürlich stressig war, jeden Tag zwei bis drei Songs einzusingen“, erinnert sie sich.
Insgesamt sechzehn Songs standen auf dem tighten Produktionsplan - darunter auch die einzige Coverversion des Albums: Lisa Bunds Version des Grönemeyer-Klassikers „Flugzeuge im Bauch“. Ihre showstopping Performance des mehr als zwanzig Jahre alten Songs hatte nicht nur für die Jury und Millionen von Fernsehzuschauern zu den absoluten Highlights der gesamten vierten Staffel gehört, sondern auch für die Sängerin selbst. „Ich war zum damaligen Zeitpunkt zwar nicht in der Situation, die der Text beschreibt“, erzählt Lisa, „aber mir ist es gelungen, mich in meine eigene Vergangenheit zurück zu versetzen. Deshalb hat es mich selbst so berührt und die anderen Menschen auch.“
Ansonsten offenbart sich dem Hörer auf „Born Again“ die erwartet zeitgemäße Mischung aus zärtlichen Balladen und State-Of-The-Art-Rocknummern, die sich hinter den Produktionen einer Kelly Clarkson, Avril Lavigne oder P!nk nicht verstecken müssen. Letztere zählt auch zu den All-Time-Heroes der DSDS-Teilnehmerin. „Eine Wahnsinnsfrau“, erklärt Lisa, die allerdings auch in Deutschland durchaus anbetungswürdige Vorbilder ausgemacht hat: Silbermond.
„Unglaublich, wie die es geschafft haben, von Null auf hundert durchzustarten und jetzt schon so lange auf Level tausend sind“, schwärmt die Teenagerin. Eine Gelegenheit, ihre Helden persönlich kennen zu lernen, bot sich Lisa – trotz gemeinsamen Produzententeams - bislang allerdings noch nicht. „Ich habe die Band beim Echo gesehen, aber mich nicht getraut, sie anzusprechen“, sagt sie, „ich habe mich da ja sowieso noch so unsicher gefühlt zwischen den ganzen Stars.“
Doch bereits bei der 2008er-Ausgabe der Verleihung des wichtigsten deutschen Musikpreises dürfte sich die Situation schon grundlegend geändert haben. Bei dem Tempo, wie es der jungen Sängerin aus dem hessischen Hattersheim, die bis zur Teilnahme in der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ als Dessous-Verkäuferin im Laden ihrer Eltern gearbeitet hatte, in den vergangen Wochen gelang, sich im Musikbusiness zurecht zu finden, wird sich Lisa Bund schon bald in unmittelbarer Chart-Nachbarschaft zu Millionsellern wie z.B. Silbermond wiederfinden. Interviews, Fotoshootings, Videodrehs und öffentliche Auftritte aller Art absolviert die Newcomerin bereits mit derart großer Souveränität, dass dem Betrachter hinsichtlich Lisas erfolgreicher Zukunft keinerlei Zweifel kommen können. Ganz im Gegenteil: Ohne den großen öffentlichen und medialen Druck, unter dem die jeweiligen DSDS-Sieger ihre Musik veröffentlichen müssen, stehen die Chancen bestens, dass Lisa auf der Basis ihres Talents einerseits und ihrer Bekanntheitsgrades andererseits in aller Ruhe eine Karriere entwickeln kann, wie es in den vergangenen Jahren z.B. der amerikanischen Kelly Clarkson gelang. In Deutschland war der 25-jährigen Gewinnerin der US-Version von DSDS, „American Idol“, mit ihrem zweiten Album „Breakaway“ der internationale Durchbruch gelungen, der u.a. mit zwei Grammy-Awards gekrönt wurde.
Dass sie überhaupt über Gesangstalent verfügt, war Lisa erst relativ spät aufgefallen: Eine Karaoke-Party im Rahmen eines Griechenlandurlaubs, bei der die damals Zehnjährige den Mariah-Carey-Evergreen „Hero“ zum Besten gegeben hatte, brachte ihre Begabung erstmals für alle Anwesenden unüberhörbar ans Tageslicht. Nachdem sie im Rahmen von DSDS in den vergangenen Monaten ein Millionenpublikum an den Fernsehgeräten von ihrem Talent überzeugen konnte, geht mit den ersten Veröffentlichungen unter ihrem eigenen Namen nun ein langgehegter Traum in Erfüllung. Dass sie auf ihren Weg in die oberen Chartregionen nicht nur auf ihre Wahnsinns-Stimme und das Kompetenz-Dreamteam Hilbert, Christensen und Valicon vertrauen kann, sondern sich auch des Supports ihrer unmittelbaren Umgebung sicher sein kann, gibt der bekennenden Christin zusätzlich Kraft: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass die Familie, Freunde und Bekannte zu 100.000% hinter mir stehen.“







Artikel von: Redaktion Quelle: SonyBMG Letztes Update: 05.06.2008








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