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John Legend

John Legend - Foto Copyright: Matthew Welch

Foto: Matthew Welch

Man schrieb das Jahr 2004, als John Legend – bis zu jenem Zeitpunkt einer der begehrtesten und renommiertesten Studio- und Sessionmusiker der Vereinigten Staaten – in seiner neuen Rolle als Singer/Songwriter/Pianist/Performer erstmals ins gleißende Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit trat.


Verwandte Genres

RnB Hip-Hop

Biographie

Mit seinem Debütalbum „Get Lifted“, das mit „Ordinary People“ und „Used To Love You“ gleich zwei Billboard-Hitsingles hervorbrachte, gewann er auf Anhieb Musikkritiker als auch –käufer für sich. Die Bilanz: Drei Grammys (bei rekordverdächtigen acht Nominierungen) in den Kategorien „Best New Artist”, „Best Male R&B Vocal Performance” (für „Ordinary People”) und „Best R&B Album” sowie mehr als drei Millionen verkaufte Alben weltweit.

John Legend (bürgerlich Stephens) wuchs in Ohio auf, wo er allen erdenklichen musikalischen Einflüssen ausgesetzt war - von Gospel bis HipHop und wieder zurück. Während seiner Zeit an der Universität von Pennsylvania (Hauptfach: Englisch) fand Legend die Zeit, seine eigene Musik zu machen, Alben aufzunehmen, bei Talentshows und „Open Mic“-Abenden aufzutreten oder den Chor der örtlichen Kirche zu leiten. Seine neunjährige Tätigkeit als Musik- und Chorleiter an der „Bethel A.M.E. Church“ im Nordosten Pennsylvanias beendete er erst ein paar Monate bevor er die Arbeit an „Get Lifted“ begann.
1998 bekam John erstmals einen Vorgeschmack, was es bedeutet, Erfolg zu haben: Auf dem Stück „Everything Is Everything“ von Lauryn Hills mehrfach Grammy-preisgekröntem Solodebütalbum „The Miseducation of Lauryn Hill” spielte er Piano. Weitere Erfahrungen sammelte er in der Folgezeit mit Auftritten an der Ostküste, wo er im Vorprogramm größerer R&B-Acts spielte. Nebenbei nahm er einige Live-Alben auf und verkaufte sie bei den Shows. 2001 machte ihn ein Zimmergenosse mit dem seinerzeit aufstrebenden Produzenten/Rapper Kanye West bekannt. Ein Jahr später war er bereits fester Bestandteil in Wests Kreativ-Team und wirkte an Produktionen von Talib Kweli, Common, Mary J Blige und Wests genialem 2004-Breakthrough-Album „The College Dropout” mit. 2003 war Legend der erste Künstler, den Kanye West für seine Produktionsgesellschaft „KonMan Entertainment“ (später umbenannt in „Getting Out Our Dreams“) unter Vertrag nahm, ein Deal mit Columbia Records folgte im Mai 2004. Im Vorfeld von der Kritik hoch gelobt, enterte „Get Lifted“ drei Tage nach Weihnachten 2004 die Billboard Top 200 schließlich auf Anhieb auf Platz sieben. Vor drei Jahren war John Legend ein angesehener Session-Musiker. Heute ist er ein Künstler, der belegt, dass selbst in einer Zeit, die von Eigennutz und Kommerzialisierung geprägt ist, wirkliches Talent tatsächlich noch von Bedeutung ist - und anerkannt wird. Wenn man ihn fragt, welche Auswirkungen der Erfolg der vergangenen Jahre auf ihn hatte, antwortet John: „Ich denke, ich bin ganz einfach glücklicher. Nicht, weil ich Grammys gewonnen und viele Platten verkauft habe, sondern weil es sehr erfüllend ist, dass dies alles aufgrund von Dingen passiert, die man sehr, sehr gerne tut. Dass man sieht, wie Musik ein erhebendes Gefühl vermitteln kann und wie man von überall auf der Welt ein positives Feedback bekommt – das gibt mir Tag für Tag ein besseres Gefühl. Ich bin zufriedener und inspiriert, und das macht Spaß. Ich fühle mich sehr kreativ und ich hoffe, dass dieses Gefühl anhalten wird, denn ich glaube, dass die Menschen, die meine Musik mögen, gemeinsam mit mir wachsen werden, um neue Dinge erforschen und zu erleben.“


Diskographie

Evolver

Album

SonyBMG






Artikel von: Redaktion Quelle: SonyBMG Letztes Update: 11.06.2008








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