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Brian Littrell

Brian Littrell - Foto Copyright: Marina Chavez

Foto: Marina Chavez

Mit den Backstreet Boys hat er über 74 Millionen Alben verkauft. „Jetzt ist die Zeit gekommen, etwas zurück zu geben“, sagt Brian Littrell. Und meint damit seine erste Solo-CD. Überraschend könnte für den ein oder anderen Hörer sein: „Welcome Home“ ist eine Sammlung von Glaubens-Liedern. Für Brian Littrell selber ist diese Tatsache die Erfüllung eines lang gehegten Traums. „Mit dieser Musik fühle ich mich wirklich wohl“, sagt er. Mehr noch, er nennt diesen Schritt, passend zum Titel des Albums, sein musikalisches Nachhausekommen.


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Pop

Biographie

„Viele Leute wissen nicht, wie ich angefangen habe, Musik zu machen“, erklärt Littrell. „Als ich aufgewachsen bin, habe ich viel in der Kirche gesungen. In Gospelchören und Jugendgruppen. Ich war vier oder fünf Jahre alt, als ich dabei mein musikalisches Talent entdeckt habe.“ Ein paar Jahre später konnte auch der Rest der Welt dieses besondere Talent nicht mehr überhören.
Brian Littrell saß gerade im Geschichtsunterricht, als sein Cousin Kevin Richardson ihn anrief und bat, nach Florida zu kommen, um Teil seiner neuen Boyband zu werden. Kurz darauf waren die Backstreet Boys geboren und traten ihren weltweiten Siegeszug an. Durch Teenagerherzen und Konzertsäle, Charts und Popmusikgeschichte. Der Song „All I Have To Give“ war in achtzehn Ländern Platz eins. Singles wie „Quit Playing Games“ oder „Everybody“ kann sogar mitsingen, wer nie eins der 74 Millionen verkauften Alben besaß. Als eine der erfolgreichsten Boybands aller Zeiten haben die Backstreet Boys Geschichte geschrieben. Aus seiner persönlichen Perspektive resümiert Brian: „Gott hat mir die Chance gegeben, weltweit Menschen anzusprechen. Er hat mein Publikum immer weiter wachsen lassen.“ Jetzt gewährt der Mann aus Atlanta diesem Publikum nie da gewesene Einblicke in die Tiefe seiner Seele.
„Welcome Home“ ist ein tiefes Album voller Leidenschaft und Liebe, hoffnungsvoll und persönlich. Musikalisch ein Meisterwerk aus erstklassigem Pop mit Einflüssen aus modernem und traditionellem Gospel. Von Up-Tempo-Nummern bis zu Gänsehaut-Balladen präsentiert Brians Ausnahme-Stimme alles, was das Backstreet-verwöhnte Ohr sich wünschen kann. Bei „You Keep Giving Me“ lässt er sich dabei von einem ganzen Chor begleiten. Und die A-Capella-Nummer „Jesus Loves You“ beweist, dass Sohnemann Baylee das Talent des berühmten Papas geerbt zu haben scheint. In Szene gesetzt wurden Stimmen und Musik von den Produzenten Billy Mann (Jessica Simpson, Ricky Martin), Dan Muckala (Backstreet Boys, Mandy Moore) und dem Team von Mark Kibble and Dave Thomas (Take 6).
Inhaltlich sind die elf Lieder dabei ein Glaubensbekenntnis der besonderen Art. So singt Littrell im Titelsong „Welcome Home“ von Gott als seinem Vater:

“… In my head rang the words that my Father said… You’re never far
I will be where you are
And when you come to me
I will open my arms….”
„Ich habe eine persönliche Beziehung zu Gott, seit ich acht Jahre alt bin“, erzählt der Sänger, der einige der neuen Lieder auch selber geschrieben oder mitgeschrieben hat. „Gott hilft mir, Situationen richtig zu beurteilen. Und sicher denkt er viel an mich. Sonst würde er mir nicht diese tolle Chance geben.“ Womit er die Musik und den Erfolg meint. Aber viel grundsätzlicher auch die Tatsache, dass er überhaupt lebt. Aus ärztlicher Sicht ein Wunder. Aus seiner auch. Brian wurde mit einem Loch im Herzen geboren. Als er fünf war, griff ihn eine bakterielle Infektion so stark an, dass er zwei Monate im Krankenhaus lag. Die Überlebenschance lag bei null Prozent. Und er ist überzeugt: „Es ist einzig und allein der Gnade Gottes zu verdanken, dass ich durchgekommen bin.“
Mit „Welcome Home“ sagt der 31-Jährige in aller Öffentlichkeit Danke. Und will außerdem auch seine Fans ermutigen, für das ein zu stehen, woran sie glauben. „Ich habe auch vor diesem Album schon versucht, jede Chance zu nutzen, um Menschen von meinem Glauben zu erzählen“, denkt er an die bisherige Karriere zurück. „Mit Worten, durch meine Einstellung oder mit meiner Stimme auf der Bühne. Und in jedem Booklet habe ich die Danksagungen mit einem Bibelvers begonnen.“ Einzustehen für das, was einem wichtig ist, sich selber treu zu bleiben und an Gott zu glauben, egal was andere dazu sagen, dazu will Brian Littrell mit seinem Solo-Album ermutigen. Selber ermutigt wurde er dazu auch von Ehefrau Leighanne und durch die Geburt seines ersten Kindes. Sohn Baylee Thomas Wylee habe ihm einen ganz neuen Blick gegeben, auf sein Leben und seine Musik. „Nach allem, was ich erlebt habe, konzentriere ich mich jetzt mehr auf meine Familie. Auf mein Leben als Christ, als Vater und Ehemann. Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich etwas schaffen will, worauf mein Sohn mal stolz sein kann. Und worauf ich selber auch in 20 Jahren noch stolz sein kann.“ Spätestens mit seinem Solo-Debut dürfte ihm das gelungen sein.







Artikel von: Redaktion Quelle: SonyBMG Letztes Update: 11.06.2008








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