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A*Teens

A*Teens - Foto Copyright: Universal Music

Foto: Universal Music

Im fünften Jahr nach ihrer Gründung im Oktober 1998 gehören die A*Teens zu den größten Teen-Bands in den USA. Sie sind dort im Fernsehen mit P. Diddy aufgetreten, mit N’Sync und Britney Spears auf Tour gewesen, haben Verkaufsrekorde gebrochen und mehrere Awards bekommen.


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Biographie

Ja, die letzten Jahre waren... hektisch, um es mild zu formulieren. Doch nun ist es an der Zeit für ihr neues Album: "New Arrival” betritt nicht nur Neuland, weil die A*Teens dafür tatsächlich mit Schock Rock-Legende Alice Cooper im Studio standen (mehr dazu später). Nein, ihr drittes Album wurde obendrein in den USA schon längst veröffentlicht, und das auch noch mit einem anderen Titel (nämlich "Pop Til You Drop”). Warum das?

Eine einfache Antwort: Es erfordert gehörige Anstrengungen, ein Album in den USA zu veröffentlichen, zeitlich und physisch, zumal wenn man so gefragt ist wie die A*Teens. Mit anderen Worten: So haben wir alle mehr davon. Die Band kann sich jetzt nämlich nach getaner Arbeit in den USA voll auf Europa, Südamerika und Asien konzentrieren. Dennoch gab es auch Berührungspunkte.
Denn während Marie Serneholt, Sara Lumholdt, Dhani Lennewald und Amit Paul sechs Monate noch durch die USA tourten, arbeiteten sie bereits an der neuen Version ihres neuen Albums.

Resultat: "New Arrival” versammelt nicht weniger als sieben Songs, die es auf "Pop Til You Drop” gar nicht gab. Und warum das nun?

Noch eine einfache Antwort. Amit Paul hat sie. "Der amerikanische Markt”, sagt er, "sollte anders angegangen werden als viele andere Länder. Denn das amerikanische Publikum ist eher auf R’B fixiert und natürlich die englische Sprache, während die Leute anderswo eher auf Pop orientiert sind und eine andere Muttersprache haben. Deshalb gibt es bestimmte Songs, die dort drüben besser passen als hier – und umgekehrt genauso."

Das A*Teens-Debütalbum "The Abba Generation” wurde bisher weltweit drei Millionen mal verkauft. Im Mai 1999 brauchten sie nur eine Woche, um damit Verkaufsrekorde in Schweden zu brechen. "Mamma Mia", die erste Single, ging sofort an die Spitze der Charts und blieb dort über acht Wochen. Das Album brachte es auf fünf Wochen in der Pole Position.

Inzwischen sind die A*Teens mehrmals um die Welt gereist – verschiedene Länder, ähnliche Erfolge. Das Quartett erhielt u.a. die European Million Seller Platinum Disc und in Deutschland im September 2000 einen Viva Music Award – gegen starke Konkurrenz von Acts wie Christina Aguilera and Blink 182. Das Jahr 2000 verbrachte die Band aber vor allem in den USA, auf Promotionreise und auf Tour mit N’Sync. "Wir waren schon sehr nervös vor dieser Tour", erinnert sich jetzt Marie Serneholt. "Wir waren unsicher, wie wir ankommen würden. Doch es stellte sich heraus, dass unsere Befürchtungen grundlos waren. Die Reaktion des Publikums war fantastisch, es war wundervoll, jeden Abend für 10-15000 Leute zu spielen. Diese Tour war in vielerlei Hinsicht sehr wichtig für uns."

Danach wartete gleich eine weitere Tour, diesmal mit Britney Spears. "Wirklich eine fantastische Tour", schwärmt Dhani Lennewald immer noch. "Nicht zuletzt, weil wir jetzt in den USA immer bekannter wurden und die Fans begannen, viele Songs mitzusingen. Außerdem haben wir auch noch einige sehr gute Kritiken für unsere Shows bekommen." Dennoch stellte sich für die Zukunft der Band vor allem eine Frage: Würden die A Teens auch ohne die Abba-Songs weitermachen können? "Viele Leute dachten, dass wir diesen Erfolg nicht wiederholen könnten", sagt Amit. "Dass es unmöglich wäre, an ein Album anzuknüpfen, das mit den besten Abba-Songs bestückt war. Ok, wir müssen zugeben, dass das nicht ganz einfach war." Nur rückblickend ist klar, dass alles gut ging. Auch für den Nachfolger "Teen Spirit” gab es international Gold und Platin zuhauf, u.a. eben auch in den USA.

Das dritte Album "New Arrival” bietet nun zwölf Songs sowie zwei Bonus-Tracks. Es wurde größtenteils in Schweden aufgenommen, die Produzenten reisten aber auch aus den USA, aus Norwegen und Dänemark an. Doch das neue Album treibt auch die künstlerische Emanzipation des Quartetts entscheidend voran, wie Amit erläutert. "Wir waren zum ersten Mal am Schreiben der Songs beteiligt, auch an der Produktion. Wir sind Schritt für Schritt gegangen und konnten dabei ja von einigen der besten Autoren und Produzenten lernen." Und Marie ergänzt: "Ich denke "New Arrival" ist ein bisschen abwechslungsreicher als das letzte Album. Songs wie "Cross My Heart" etwa haben so ein Ethno-Feeling, während "Closer To Perfection" in die 1980er tendiert. Dazu gibt es aber auch klassische A*eens-Songs wie "Floorfiller"."

Neben Elton John und Whitney Houston hatten die A*eens zuletzt zudem die Ehre, einen Song für den Walt Disney-Film "Lilo & Stitch” aufnehmen zu dürfen. "Sie wollten "Can’t Help Falling In Love" mit uns machen", erklärt Sara. "In dem Film gibt es ja nur Elvis Presley-Songs, und unseren brachten sie dann auch als Single und Video raus." Und Amit ergänzt, dass "wir eine enge Beziehung zu Disney haben. Ihre Radio- und TV-Sender haben uns in den USA von Anfang an unterstützt. Sie sind sehr professionell und es macht immer wieder viel Spaß, mit ihnen zu arbeiten." Außerdem nahmen die A*Teens unlängst eine neue Version von "Under The Sea" (aus dem Film "The Little Mermaid") für das US-Compilation-Album "Disney Mania" auf. "Es ist immer toll, wenn man solche Angebote bekommt", sagt Sara. " Besonders wenn man bedenkt, dass an diesem Projekt auch noch Künstler wie Usher, Anastacia, Christina Aguilera und Ashanti beteiligt waren."

Bei allem Respekt: Das ist noch (fast) alles nichts gegen den absoluten Clou auf "New Arrival". Und der heißt... Alice Cooper!?! "Wir hatten schon seit einiger Zeit überlegt, ein Cover seines Klassikers "Schools Out" aufzunehmen, der schon immer einer unserer Lieblingssongs war", erläutert Dhani die Umstände der Kooperation mit der auf Horror-Amüsement spezialisierten Rock-Legende. "Dann schlug jemand vor, wir sollten Alice doch gleich kontakten und fragen, ob er nicht mit uns was machen wolle. Ehrlich gesagt, wir glaubten nicht für einen Moment daran. Aber es stellte sich heraus, dass seine Kinder A*eens-Fans sind, und er sagte sofort zu." Das Medieninteresse im Zuge der gemeinsamen Aufnahmesession in Stockholm war so groß, dass die A*eens und Cooper noch vor dem Gang ins Studio eine Pressekonferenz abhielten. Und als der 55-jährige Bürgerschreck aus Detroit dann gefragt wurde, warum er den Song noch mal mit den Teenagern aus Schweden aufnehmen wolle, antwortete Cooper nur: "Wofür steht wohl das A in A*eens?" Sieht so aus, als müsste die Erfolgsgeschichte der vier Schweden jetzt noch mal umgeschrieben werden...

Facts:

-Erst kürzlich wurden die A*Teens unsterblich in Florida. Handabdrücke der Vier zieren dort jetzt die "Hall Of Fame" in Disney World

-Während der US-Tour folgte eine Gruppe von Fans den A*Teens zu nahezu jedem Konzert

-Einen ganz besonderen Verkaufsrekord konnte die A*Teens in Chile aufstellen. Dort haben sie mehr Platten verkauft als die Beatles

-Käuflich zu erwerben sind seit kurzem auch Puppen-Modelle von Marie, Sara, Danah und Amit. Der zuständige Produzent hatte seine Expertise auf diesem Gebiet zuvor schon mit Miniaturausgaben von Christina Aguilera und Britney Spears unter Beweis gestellt.

-In den Jahrescharts von Disney Radio konnten die A*Teens 2001 nicht weniger als vier Songs platzieren: "Upside Down", "Halfway Around The World", "Sugar Rush" und das bereits erwähnte "Can’t Help Falling In Love".







Artikel von: Redaktion Quelle: Universal Music Letztes Update: 02.07.2008








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