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BWO

BWO - Foto Copyright: Universal Music

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Bodies Without Organs ist eine im Jahr 2004 gegründete Elektro-Pop-Band aus Schweden, seit 2006 auch unter dem Kürzel BWO bekannt. Im Laufe ihrer Karriere sind sie in den Genuss von erstaunlichem kommerziellen Erfolg und Aufmerksamkeit in Skandinavien und Osteuropa gekommen


Verwandte Genres

Pop Dance

Biographie

Herkunft/ Entstehung:
Alexander Bard fing 2003 an, gemeinsam mit Anders Hansson, seines Zeichens nun Co-Produzent der Band, an einem neuen musikalischen Projekt zu arbeiten. Man castete über 35 Sängerinnen und Sänger bevor man Martin Rolinksi traf, der dann zum Lead-Sänger der Band gewählt wurde. Und dann kam Marina Schiptjenko an Board, eine Kunsthändlerin und einmaliges Mitglied von Vacuum, Bard´s vorheriges Projekt. Sie wurde das dritte Mitglied dessen, was heute als Bodies Without Organs bekannt ist.

Ursprünglich gab es die Idee, eine vierköpfige Band zu gründen, unter Mitwirkung von Jean-Pierre Barda (Army Of Lovers), aber aus dieser Idee wurde fast nichts, Barda´s tatsächliche Einbindung in das Projekt erstreckte sich lediglich auf das Co-Writing der ersten BWO-Single „Living In A Fantasy“.

Der Name der Band entstand aus dem philosophischen Terminus „Körper ohne Organe“ der von dem französische Philosophen Gilles Deleuze und dem Psychoanalytiker Felix Guattari in ihrem Buch Anti-Œdipus entwickelt wurde. Bard, selber Autor und Dozent der Philospohie nimmt in seinen Büchern „Netocracy - The New Power Elite And Life After Capitalism“ und „The Global Empire“ (Co-Autor Jan Söderqvist) deutlich bezug auf die Ideen Deleuzes´.

Style:
Von der musikalischen Seite repräsentiert BWO die kommerzielle Seite der schwedischen Elektro-Szene zu der auch Künstler wie Robyn, The Knife, Jenny Wilson und September gehören. Alexander Bard selber beansprucht für die Elektro-Pop-Musik von BWO, die fehlende Verbindung zwischen ABBA und Kraftwerk zu sein.

Visuell haben BWO mit den meisten schwedischen Videoregisseuren von Rang und Namen gearbeitet, unter anderem mit FREfrik Boklund, Kalle Haglund und dem mehrfach ausgezeichneten Team von Kamisol. Wie die meisten der schwedischen Elektro-Acts wurden BWO in vielen Artikeln in Modezeitschriften gefeatured, immer in enger Zusammenarbeit mit ihrer eigenen in-house Stylistin Sally O´Sullivan.

Chart- und Airplayerfolge:
Das erste BWO-Album „Prototype“, erstmals im Dezember 2004 in Russland veröffentlicht, brachte sieben Top20-Hits in Schweden und den Platinstatus mit sich, ähnlicher Erfolg stellte sich in Finnland ein.
Zwei Singles aus dem Album, „Living In A Fantasy“ und „Sixteen Tons Of Hardware“ schafften es auf Platz 1 der russischen Europa Plus Airplay Charts und der Erfolg des Albums griff bald auf die Nachbarländer über, es gab daraus nicht weniger als 5 Top5-Singles in der Ukraine und zwei Top5-Singles in Ungarn. Der Song „Gone“ schaffte es im Libanon auf Platz 1.

Das zweite BWO-Album “Halcyon Days” (VÖ April 2006) stieg auf Platz 1 in die schwedischen Album Charts ein, erreichte schnell den Goldstatus und ergab 4 weitere Hit-Singles, die erste davon “Temple Of Love” landete auf Platz 1 der Schwedischen Charts und chartete in ganz Skandinavien und Osteuropa. Diesem Album folgte eine Remix Collection namens „Halcyon Nights“ (VÖ Dezember 2006). Ein drittes Studio-Album „Fabricator“ wurde in Schweden im September 2007 mit einem Einstieg auf Platz 6 der Album-Charts veröffentlicht. Eine Pre-Release-Single „Save My Pride“ wurde im Mai 2007 veröffentlicht und schaffte es im Juli 2007 auf Platz 1 des Top 40 Countdown des türkischen Major-Radiosenders Radio Mydonese. Seither wurden aus dem Album drei weitere Hit-Singles veröffentlicht.

Bislang haben es zwei Hit-Singles von BWO „Sixteen Tons Of Hardware“ und „Chariots Of Fire“ in die britischen Club-Charts geschafft. Trotz allem blieb der Versuch, auch die UK-Single-Charts zu stürmen im Jahre 2007 leider ohne Erfolg. Erwähnenswert ist der Erfolg, den BWO im Radio Airplay zu verzeichnen hat. Gemäß der führenden Radio-Aufsicht hatten BWO im kontinentalen Europa mehr internationale Radio Chart-Hits als jeder andere Act, nur übertrumpft von Robbie Williams. In Schweden waren BWO sowohl in 2005 als auch in 2006 der meistgespielte Act im Radio.

Teilnahme am „Melodifestivalen“:
BWO nahm in 2005 mit dem Song „Gone“ (geschrieben von Anders Hansson, dem Co-Produzenten der Band) am schwedischen Melodifestivalen teil, verpasste aber den Einzug ins Finale und wurde 5.er von 8 Teilnehmern am Halbfinale.
Im Jahr 2006 nahm die Band wieder teil, dieses Mal mit dem Song „Temple Of Love“. Man qualifizierte sich für das Finale in der Stockholmer The Globe Arena und wurde letztendlich Zweiter, hinter Carola. Temple Of Love wurde platz 1 der schwedischen Single Charts.
In 2008 nahmen BWO wieder am Melodifestivalen teil, dieses Mal mit dem Song “Lay Your Love On Me”, der neben Bard und Hansson ironischerweise von Bobby Ljunggren und Henrik Wikström co-geschrieben wurde, den beiden Komponisten, die den 2006er Siegersong für Carola geschrieben hatten.

Auszeichnungen:
BWO haben den rpestigeträchtigen “Rockbjörnen” sowohl im Jahr 2005 als auch in 2006 als „Schwedens beliebteste Band“ in allen Kategorien gewonnen. 2006 gewannen sie ausserdem einen Grammis Award als die beliebteste Band des Jahres. BWO´s Album „Prototype“ waren 2005 für vier Grammis Awards nominiert, in 2006 schaffte es das „Halcyon Days“-Album der Band auf 5 Grammis-Nominierungen. Ausserdem waren BWO anlässlich der NRJ Scandinavian Awards in Helsinki als bester Dance Act des Jahres 2006 nominiert und gewannen dort ebenfalls in der Kategorie „beliebteste Band“.

Fabricator:
Das dritte Studioalbum „Fabricator“ wurde am 19. September 2007 in SChweden veröffentlicht. Die Singles “Let It Rain” und “Rhythm Drives Me Crazy” wurden jeweils im August 2007 veröffentlicht. „Rhythm Drives Me Crazy“ wurde zum Titelsong der schwedischen Nationalmannschaft der Damen während der Fussball-WM in China im September 2007. Ein dritte Single „The Destiny Of Love“ wurde im Oktober des Jahres veröffentlicht und die vierte Single „Give Me The Night“ folgte im Dezember 2007.


Diskographie

Chariots of Fire

Single

Universal Music






Artikel von: Redaktion Quelle: Universal Music Letztes Update: 03.07.2008








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