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Micky Green

Micky Green - Foto Copyright: Jenny Harper

Foto: Jenny Harper

Früher waren die Mädels definitiv anders drauf. Wenn man sich ihr süßes Gesicht so anschaut, den Blick über die blonden Haare und die riesigen, grünen Augen schweifen lässt, wer würde da auf die Idee kommen, dass Micky Green, eine 22-jährige Folk-Sängerin, sämtliche DVDs von Snoop Dogg mehr als einmal gesehen hat – und zwar inklusive der Pornos?!


Verwandte Genres

Pop

Biographie

Doch es stimmt: Der mit Abstand machohafteste (und mit noch größerem Abstand lustigste!) Rapper der Westküste hat tatsächlich einen festen Platz auf der persönlichen Favoritenliste der jungen Australierin.

Ohne mit der Wimper zu zucken erzählt Micky auch, dass sie sich „ab und zu mal die alten Aufnahmen von Mariah Carey“ reinzieht: Hochglanz-Herzschmerz in Stereo, triefende Texte und übertriebene Videos – das komplette Programm. Zugleich steht sie jedoch auch auf Bowie oder Erykah Badu, nur damit das klar ist. Insofern trügt der Schein wohl. Wen kümmert’s?
Micky Greens bürgerlicher Name ist Michaela Gehrmann, was sich durch ihre niederländischen und deutschen Wurzeln begründen lässt. Ihr Künstlername setzt sich aus ihrem Spitznamen, den sie schon seit ihrer Kindheit trägt und der Farbe grün, ihrer Augenfarbe, zusammen.
Aufgewachsen ist Micky jedoch im fernen Australien. Mit 18 verließ sie ihr Elternhaus in Sydney, um als Model die Laufstege Europas zu erobern. Ein Kindheitstraum? Oh nein. „Das war eine nahe liegende Wahl, wenn man die Welt sehen will“, erklärt sie. Klingt einleuchtend, wenn man bedenkt, dass sie sonst nur an Musik interessiert war. Also arbeitete sie gelegentlich als Model, schließlich kann man nicht vom einen auf den anderen Tag von seinen Songs leben. Und: Nur so konnte sie es sich leisten, einen iPod nach dem anderen zu verbummeln –, denn dafür hat sie scheinbar ein besonderes Talent. Bis dato waren es sechs Stück. „Ich habe sie alle bei meinen Freunden mit Songs vollgepackt. Gut daran ist allerdings, dass ich so immer neue Musik höre, Sachen, die ich noch nicht kenne; ansonsten lade ich nur ein paar Klassiker drauf, Bob Marley zum Beispiel.“

Ihre erste richtige Band hatte sie in der Oberstufe: Micky war die Schlagzeugerin; eine männlichere Rolle hätte sie sich nicht aussuchen können. Doch man muss ja nicht gleich klein beigeben und die Standardrollen wählen, nur weil man nicht als Junge zur Welt gekommen ist. Zuvor hatte sie sich selbst Klavierspielen beigebracht. Und der Gesang war schon immer ein wichtiger Draht zu ihrem Vater gewesen, schließlich war er es, der sie ursprünglich mit dem „Musizier-Virus“ infiziert hatte (er machte gelegentlich mit Freunden Musik). Als sich ihre Eltern dann trennten (das alte Lied), blieb Micky bei ihrer Mutter und lebte von nun an in einem Vorort von Sydney. Daheim hörten sie Fleetwood Mac, Heart und Glam-Rock-Bands. Und nach der Schule arbeitete Micky in einem Plattenladen im Einkaufszentrum um die Ecke, um sich ihr Taschengeld aufzubessern. „Ich habe schon sehr früh gelernt, wie wichtig Geld und die eigene Unabhängigkeit sind.“ Für ihre Frankreichtour im Frühjahr 2008 mit nahezu 20 Auftritten, lernte sie übrigens zusätzlich noch ein wenig Gitarrenspiel.


Diskographie

OH!

Single

Universal Music






Artikel von: Redaktion Quelle: Universal Music Letztes Update: 04.08.2008








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