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Seeed

Seeed - Foto Copyright: Coming Soon...

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Was im Sommer 1998 an der Spree als gutgelauntes Spaßprojekt begann – den heißen jamaikanischen Dancehall in die kühlen nördlichdeutschen Gefilde zu tragen – mauserte sich in wenigen Jahren zur aufsehenerregendsten Band und zum besten Live-Act Deutschlands. Denn heute kennt sie jeder und beileibe nicht nur bei uns: SEEED, die elfköpfige Dancehall-Reggae-Riddim-Formation der Extraklasse, ist inzwischen auch in Südafrika, auf Jamaika, in Frankreich und nach einem grandiosen Glastonbury-Gig in England as well angesagt.


Verwandte Genres

Reggae Dance Hip-Hop Rap

Biographie

Alles fing an mit zwei Songs, von denen einer zum Hör-Wahrzeichen der Hauptstadt wurde. Denn neben „Tide Is High“, dem ultrarelaxten Remake des John Holt / Blondie-Klassikers, war es vor allem „Dickes B“, das den Namen SEEED in jede Küche, jedes Schlafzimmer und jede Raucherecke der Republik brachte. Von da an war die Formation um die drei unnachahmlichen Ear (aka Demba Nabé), Eased (aka Pierre Baigorry) und Enuff (aka Frank Dellé) - die drei E’s in SEEED – nicht mehr aufzuhalten.

Das erste Full-Length-Album hieß New Dubby Conquerors (2001) und brachte es auf Platz 17, ein für einen Nischen-Newcomer, wie SEEED es damals waren, durchaus beachtlicher Erfolg, den die äußerst aktive und phantasievolle Band durch unablässiges Touren nach Kräften ausbaute. Und als zwei Jahre später Music Monks erschien, da katapultierte es sich schon auf Platz 4 und brachte großartige Club-Vibrierer wie „Release“, „What You Deserve Is What You Get“ und den Titelsong „Music Monks“ unter die Leute.

Die nächsten zwei Jahre vergingen wieder auf der Straße, die sie diesmal in die Karibik, nach Afrika und quer durch Europa führte. Das Album, das aus diesen vielfältigen Erfahrungen schöpfte, kam 2005 und hieß Next!. Und hier hatten schließlich alle SEEEDler ihre Finger im Spiel. Ein wahres Fest an Riddims, Beats und grandiosen Melodielinien, eine ungeheure Vielfarbigkeit und das homogene Bandgefüge schufen ein Album, in dem die Erfahrungen aller elf Bandmitglieder kulminierte. Fast zwangsläufig besetzte Next! Platz 2 der Charts und brachte den ersten SEEED-Top-5-Single-Hit „Aufstehn“ mit, bald gefolgt vom zweiten Top-5-Hit „Ding“. Das Album erreichte praktisch im Handumdrehen Platin in Deutschland, Gold in Österreich und der Schweiz, und dann gab es noch Gold für „Ding“.

Nun sind SEEED ohne die Bühne nur die halbe Wahrheit, und deshalb schien es der Band eine einleuchtende und gute Idee zu sein, den Fans einige großartige Momente auf DVD zugänglich zu machen. Und diese Idee war nicht nur gut, sie war grandios und führte zur spektakulären Live-DVD Live, die die Band als wahrscheinlich besten Entertainment-Act Zentraleuropas zeigt. Kaum ein Wunder, dass Live sich auf Anhieb auf Platz 1 der DVD-Charts spielte und ebenfalls Platinstatus erhielt.

Im Jahr 2007 wurde es etwas ruhiger und die Jungs nahmen sich endlich die ihnen zustehende Zeit und Muße, sich um ihre jeweiligen eigenen Ideen zu kümmern. Soloprojekte, diverse Kooperationen (wie etwa von Eased, a.k.a. Peter Fox (Pierre Baigorry), der jüngst auf einer Aufnahme von Miss Platnum zu hören war) und entspannte Seitenprojekte blitzen hier und da in der Öffentlichkeit auf, und es lohnt sich, die Augen offenzuhalten. Zum Beispiel, wenn im nächsten Jahr Peter Fox’ (aka Eased (Pierre...)) Soloalbum die Bühne betritt...


Diskographie

Live

Album

Downbeat (Warner)

Next!

Album

Downbeat (Warner)

New Dubby Conquerors

Album

Wea (Warner)

Music Monks

Album

Downbeat (Warner)






Artikel von: Redaktion Quelle: Warner Music Letztes Update: 27.08.2008








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