M. Pokora
Foto: Nicolas Hidiroglou
Der Rausch. In den letzten Wochen war M. Pokoras Name in aller Munde. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der gutaussehende Knabe aus Strassburg, Frankreich in einer Reality Music Show. Der tätowierte Performer entwickelte sich zum Pop und R&B Superstar ?made in France, dessen drittes Album von niemand geringerem als Amerikas heißestem Produzenten geschmiedet wurde. (Mehr als genug um für Gerede zu sorgen.)
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Der oft kritisierte French Guy verdient erneut Aufmerksamkeit. Dieses Mal jedoch könnte der all zu schnell in eine Schublade gesteckte Sänger alle überraschen. Wie dürfen gespannt sein auf "MP3", darauf, dieses energetische Album in die Finger zu bekommen.
Was könnte verführerischer sein, als sehnlichst einen musikalischen Leckerbissen zu erwarten, den Appetit anzuregen für das bevorstehende Festmahl? Und was könnte für einen jungen Künstler spannender sein, als diese Neugierde zu wecken?
Der Traum. Was M. Pokora zu einem faszinierenden Musiker macht, ist vielleicht sein Mut, in einer zersplitterten Gesellschaft den amerikanischen Traum zu leben. Den Traum eines Jungen, der Michael Jacksons Tanzschritte im Wohnzimmer übte, der sich als Teenager vorstellte wie er, genau wie Usher in seinen Musikvideos performt, und der jetzt im Alter von 22 Jahren genau weiß, wie er die Bühne zum beben bringt.
Wie seine amerikanischen Vorbilder wollte dieser Sänger/Songwriter/Tänzer immer ein Entertainer sein. Und genau das ist er.