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The Rasmus

The Rasmus - Foto Copyright: Jere Hietala

Foto: Jere Hietala

Fast 2,5 Millionen Alben verkaufte die 1994 in der Schul-Aula debütierende Teenie-Rockband bisher weltweit. In der Heimat schossen sie bereits mit ihrer erste Platte „Peep“ (1996) in die Charts, damals noch ohne „The“ schlicht als Rasmus.


Verwandte Genres

Pop Rock Metal

Biographie

Der gerade mal 17jährige Lauri beendet seine Schullaufbahn vorzeitig, denn der rasante Erfolg lässt schon jetzt keine Zeit mehr fürs Büffeln. Schlag auf Schlag geht es mit den Veröffentlichungen der nationalen Jungstars in den folgenden Jahren: 1997 erscheint „Playboys“, 1998 „Hell Of A Tester“ und 2001 „Into“, mittlerweile unter dem Bandnamen „The Rasmus“, um Verwechslungen mit dem schwedischen DJ Rasmus vorzubeugen. Man begibt sich unter die Fittiche von Manager Seppo Vesterinen, der sich schon mit den Landsmannen HIM bewährte, und ersetzt Drummer Janne Heiskanen, den es zur Selbstfindung nach Thailand zieht, durch Band-Merchandiser Aki Hakala. Nebenbei gründet man noch zielstrebig die finnische Bandkommune „Dynasty“ gemeinsam mit den Bands Kwan und Killer. Die Garage, in der stilecht alles begann, dient mittlerweile allenfalls als Hort für die Berge von Gold und Platinauszeichnungen, die es seit dem 2003er Hit-Album „Dead Letters“ und der internationalen Top Single „In The Shadows“ auch aus anderen Ländern regnet. 1,5 Millionen Mal verkauft sich allein dieses Album, war in zehn Ländern, u. a. in England, in den Top Ten, und führt auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Charts an.

Lauri: „Plötzlich ordnete man uns einer bestimmten Szene zu und wir hatten das Gefühl, dass etwas Bestimmtes, Kategorisiertes von uns erwartet wurde, damit konnten wir nur schwer umgehen. Sich dieser Situation bewusst zu werden erforderte dringend eine Pause, die wir uns erst jetzt, nach dem 2005er Album „Hide From The Sun“ gegönnt haben. Es war toll noch mal ganz von vorne anzufangen, einfach alles vergangene vom Tisch zu wischen, neu in alle Richtungen zu stochern und die zurückgewonnene, kreative Freiheit auszuloten.“ Freiheit, die dem jungenhaften Mann so wichtig ist, dass er sie gerne mit ein paar Krähenfedern im Haar symbolisch wie stylisch markierte, was ihm den Spitznamen „Lintu“, finnisch für Vogel, einbrachte. Das Ergebnis des geplanten Befreiungs-Rückzugs präsentiert sich nun in elf wohldurchdachten und detailverliebten Songs auf „Black Roses“: Mutig, professionell, gespickt mit potentiellen Hit-Anwärtern und ganz schön poppig startet das Quartett in ihre „neue Ära“. „Wir bezeichnen den Sound als `Death Pop´. Über die neue Linie überlegten wir nicht lange, die Richtungskorrektur ergab sich ganz natürlich und entsprach unser aller Vorstellung.“

Trotz düster anmutendem Titel, wagen sich The Rasmus aus dem eigenen Schatten heraus und zeigen sich von ihrer bisher hellsten und freundlichsten Seite. Zur Inspiration logierte man unter südlicher Sonne auf der kleinen Kykladen-Insel Folegandros – ein Balkon über einer Klippe, die steil ins Meer abfällt und griechischer Wein sind der Stoff, aus dem „Black Roses“ entsteht. Lauri: „Gegen ein bisschen Druck ist prinzipiell nichts einzuwenden, aber es ist ein negatives, destruktives Gefühl zu denken man müsse seinen eigenen Song schlagen. In Folegandros waren wir fern von allem, ganz entspannt und die Songs flossen uns nur so aus der Hand. Natürlich liebe ich es einen Hit zu haben, aber dazu gehört Glück und der richtige Moment, das ist nicht erzwingbar.“ Allerdings kann man Fortuna auf die Sprünge helfen oder das Glück hereinlassen, wenn es an die Tür klopft, zum Beispiel in der Person der Songwriter- und Produzentenlegende Desmond Child. „Desmond kontaktierte uns und meinte, er würde gerne bei The Rasmus mitmischen, da er unseren Sound sehr mag. Seiner Herkunft nach ist Desmond eine Mischung aus Ungar, Kubaner und Amerikaner und er ist ein großer Fan europäischer, sowie besonders auch skandinavischer Bands. Sein erklärtes Ziel war es, unseren unverkennbaren, finnischen Sound zu erhalten, vielleicht noch origineller zu gestalten und nicht etwa einen amerikanischen Hit-Verschnitt zu produzieren.“


Diskographie

Black Roses (Deluxe Edition)

Single

Vertigo Be (Universal)

Livin in a World Without You

Single

Vertigo Be (Universal)

Black Roses

Album

Universal Music

Livin In A World Without You

Single

Universal Music

Justify

Single

Universal






Artikel von: Redaktion Quelle: Universal Music Letztes Update: 10.09.2008








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