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Daniel Powter

Daniel Powter - Foto Copyright: Warner Music

Foto: Warner Music

Aufgewachsen ist DANIEL POWTER im abgelegenen Okanogan Valley in British Columbia (Kanada). Seine Kindheit verbrachte er mit der Geige unterm Arm: „Ich war keiner von denen, die herumrannten und Mitschüler verprügelten,“ erinnert er sich schmunzelnd.


Verwandte Genres

Pop

Biographie

„Ich war derjenige, der verprügelt wurde. Eines Nachmittags, das war nach so einem Talentwettbewerb an der Schule, kamen da wieder ein paar ältere Mitschüler, die mir auflauerten. Ich bin dann mit einem blauen Auge nach Hause und habe angekündigt: Das war’s! Ich mach Schluss damit.“
Aber es gab andere Gründe, warum die Violine an Reiz verloren hatte: „Ich bin Legastheniker und konnte das Notenlesen nicht lernen, und meine Lehrerin legte allergrößten Wert darauf. Sie schaute über meine Schulter und sagte: Deine Musik steht auf dem Kopf! Da wusste ich, dass ich von dieser Art der strukturierten Musik weg musste, um meinen eigenen Weg zu finden.“

Stattdessen liebäugelte DANIEL mit ganz anderen Einflüssen. Im Plattenschrank seiner Eltern lauerten The Beatles, Fleetwood Mac und alte Motown-Records, im Radio blühten die Achtziger. „Duran Duran waren massiv für mich. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn Hungry Like The Wolf gespielt wird. Noch mehr stand ich auf Prince!“
Von nun an verbrachte DANIEL die meiste Zeit am Klavier und brachte sich selbst die gehörten Songs bei. „Als ich von der Violine auf Klavier umstieg, wurde mir klar, was für eine großartige Sache es ist, mehrere Noten auf einmal spielen zu können: Im Bass, in den Mitten und in den Höhen. Außerdem liebten es die Mädchen. Als ich noch Violine spielte, gingen sie nicht mit mir aus, aber jetzt.“

Trotzdem dauerte es bis zum Ende seiner High-School-Zeit, bis er seine erste Band gründete. Und der Anfang war nicht einfach, wie er sich erinnert: „Live-Auftritte lähmten mich. Ich war Lead-Singer, aber ich musste mit dem Rücken zum Publikum stehen. Ich hatte so einen Horror, ich konnte sie nicht einmal angucken.“ das sollte sich bald geben, und am Ende seines zweiten Auftritts verschrieb er sein Leben endgültig der Musik. Er nahm in Eigenregie ein Album auf und gewann Airplay-Zeit mit einem Wettbewerb in Victoria, das den Titel Rocktoria trug. Kurz darauf schrieb POWTER sich am Grant McEwan College in Edmonton ein.
Dort begegnete er seinen alten Schwierigkeiten: „Ich habe überall Einser bekommen, wenn es um Hörtraining ging, aber in Theorie hatte ich keine Chance, weil ich nicht gut lesen konnte. Nach einer Weile hasste ich die Schule und wusste, dass ich etwas eigenes auf die Beine stellen musste.“

Nach zwei Jahren stieg DANIEL aus und ging nach Vancouver, wo er auf Jeff Dawson traf. Mit ihm zusammen zog er sich in eine kleines Studio zurück und schrieb eine ganze Reihe Songs, die mehr oder weniger die Grundlage für das Album bildeten. Jeff und DANIEL schickten Demos raus, die für Begeisterung bei einigen Majors sorgten. Schließlich war es Talentscout Gary Stamler, der das Demo Tom Whalley, Chairman und CEO Warner Bros. Records, auf den Tisch legte. Ein Treffen in L.A. besiegelte den Deal, DANIEL ging auf die Suche nach einem geeigneten Produzenten. „Ich war ziemlich angespannt, bis ich Mitchell traf. Tom schlug vor, dass wir drei Songs miteinander versuchen sollten, und nach ein paar Tagen wusste ich: Das ist mein Mann für das Album!“

In der Tat konnten Jeff und DANIEL keinen besseren finden als Froom. denn er besitzt ein offenes Ohr für ausgefallene Wünsche und Ideen, wie jede Menge von gewitzt eingesetzten Soundgimmicks bei genauerem Hinhören zeigen.


Diskographie

Under the Radar

Album

Warner Music

Next Plane Home

Single

Warner Music






Artikel von: Redaktion Quelle: Warner Music Letztes Update: 11.09.2008








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