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Phil Collins

Phil Collins - Foto Copyright: Coming Soon...

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Die Geschichte PHIL COLLINS gehört zu den eindruckvollsten, überra-schendsten und langanhaltendsten Historien der Popgeschichte. Von 1971-1996 drückte er der legendären Formation Genesis seinen Stempel auf, zu-nächst als Drummer und ab 1975 auch als Sänger, und konnte anhand des Pro-jekts Brand X und der Zusammenarbeit mit John Cale, Brian Eno, Camel, Ro-bert Plant und unzähligen anderen seinen Ruf als einer der vielseitigsten und virtuosesten Musiker überhaupt festigen.


Verwandte Genres

Pop Rock Blues

Biographie

1981 erschien PHIL COLLINS erstes Soloalbum Face Value, das nicht nur sein überragendes Können als Komponist verriet, sondern auch den Grundstein zu seinem bis heute ungebremsten Aufstieg legte. Sechs seiner sieben Studio-Alben gelangten zu Platinehren, dazu gesellen sich hochdotierte Beiträge zu diversen Soundtracks und seine schauspielerische Leistung in Filmen wie Bus-ter oder And The Band Played On. Mehr als 80 Millionen Exemplare seiner Alben gingen bisher über die Ladentische.

PHIL COLLINS konnte seine Fans vor allem damit überzeugen, dass er seine Inspirationen und die Ideen für seine Texte aus dem alltäglichen Leben zog. COLLINS benutzt die einfache Sprache direkter Gefühle und verwirrt seine Hörer nicht mit rätselhaften, weitab liegenden Texten. So wurde sein Solo-Debut Face Value weitgehendst von seiner damals gerade zerbrechenden Be-ziehung bestimmt und ...But Seriously nimmt sich derer an, die vom Materia-lismus der achtziger Jahre ausgespart wurden - so wurde die Single Another Day In Paradise zur Hymne gegen die Obdachlosigkeit in den Städten.
Auf Face Value folgten jedoch zunächst Hello...I Must Be Going und No Ja-cket Required, die PHIL COLLINS endgültig Eingang in den Pop-Olymp bescherten. In den Neunzigern zog COLLINS sich ein wenig aus der Öffent-lichkeit zurück und nutzte die Gelegenheit, sein musikalisches Spektrum noch weiter auszuweiten. Both Sides näherte sich mit Rauheit den Rockeinflüssen an, Dance Into The Light befasste sich eingehend mit afrikanischen Rhythmen und Sounds und erreichte die Top-10 in England.
1998 erschien das erste Best Of-Album Hits, das in Deutschland auf Anhieb von 0 auf 3 in die Albumcharts einstieg, bevor PHIL COLLINS sich 1999 einen lang gehegten Traum verwirklichte: Als Trommler mit einer BigBand auf Tour zu gehen. Heraus kam das Album A Hot Night In Paris, das einen unver-gleichlichen Trip durch gekonnt arrangierte Versionen von COLLINS-Hits darstellt. Derweil widmete PHIL COLLINS sich einer weiteren heimlichen Liebe: Dem Komponieren von Filmsoundtracks. Sein erstes Werk, die Musik zum Disneyfilm Tarzan, wurde mit Oscar, Grammy und Golden Globe ausge-zeichnet.

Sechs Jahre nach seinem Studio-Album Dance Into The Light kehrte PHIL COLLINS im Herbst 2002 mit einem weiteren Solo-Album zurück. Testify wurde sein persönlichstes Album und ging ebenfalls von 0 auf 3 direkt in die deutschen Charts. Geschrieben in seiner Wahlheimat Schweiz, in der PHIL COLLINS seit einigen Jahren mit seiner Frau Orianne und seinem Sohn Ni-cholas fern des Poptrubels lebt, wurde es in New York und der Schweiz aufge-nommen.
2004 folgte schließlich ein weiterer Soundtrack, den PHIL COLLINS fast vollständig komponierte und produzierte. Zum Disneyfilm Brother Bear (deutsch: Bärenbrüder) ging er zusammen mit Tina Turner, dem Bulgarians Women Choir, Oren Waters und den Blind Boys Of Alabama ins Studio und verpasste dem tierischen Märchen aus der Disney-Werkstatt einen musikalischen Boden. Brother Bear/Bärenbrüder kletterte in die Top-30 der Charts, obwohl der Film erst ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des Sound-tracks in Deutschland anlief. Speziell für die deutsche Version besang PHIL COLLINS einige der Songs in deutscher Sprache.

Auch wenn PHIL COLLINS seinen Rückzug von Tourstress und Weltreise schon öfters andeutete und sich vermehrt seinem Familienleben zuwendet, ganz wird der wohl sympathischste und natürlichste aller Popstars es wohl nie lassen können. Und so trug die jüngst abgeschlossene Tournee von PHIL COLLINS den vielsagenden Titel: "First Final Farewell-Tour 2004" - natürlich mit dem mehrdeutigen Augenzwinkern, das zum trockenen Humor eines der größten Songwriter der Gegenwart dazugehört. Denn schließlich - PHIL COLLINS ist auch ohne Skandale und Promi-Gebaren nicht aus der Popgeschichte wegzudenken.







Artikel von: Redaktion Quelle: Warner Music Letztes Update: 15.10.2008








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