Vertrag oder Prepaid-Telefonie?


Vertrag oder Prepaid-Telefonie?

(08.05.2009) Besitz und Nutzung von Handys ist in einem Maße gesellschaftliches Allgemeingut geworden, dass sich jedermann früher oder später der Frage gegenübersieht, unter welchen Bedingungen von der Möglichkeit mobilen Telefonierens Gebrauch gemacht werden sollte. Die Unzahl der verschiedensten Kostenmodelle und Vertragsgestaltungen, die die Telekommunikationsbranche hervorgebracht hat und bereithält, verstellt zuweilen den Blick darauf, dass dem Nutzer zunächst nur die grundlegende Entscheidung abverlangt wird, einen Vertrag abzuschließen oder den Telefonbetrieb auf Grundlage eines Kartenguthabens zu führen. Dieser Entscheidung sollte eine Abwägung allgemeiner Vor- und Nachteile beider Nutzungsarten vorausgehen, und sie sollte insbesondere von einer entsprechenden Kosten-Nutzen-Analyse geleitet sein. Im Rahmen einer solchen vergleichenden Betrachtung erweist sich die Prepaid-Telefonie gegenüber der vertragsgebundenen Nutzung als in vielfacher Hinsicht überlegen. Einer der augenfälligsten Vorzüge liegt in Transparenz und Kontrolle der Telefonkosten, die durch jederzeitiges Abfragen des Kartenguthabens sichergestellt ist. Die damit verbundene Warn- und Appellfunktion ermöglicht - anders als bei einem Vertragshandy - eine durchgängige Kostensteuerung. Zudem fallen weder Grundgebühr noch Mindestumsatz an, die im Falle vertraglicher Verpflichtung nicht unerheblich zu Buche schlagen. Darüber hinaus erhält sich der Besitzer des Kartentelefons seine wirtschaftliche Dispositionsfreiheit. Er kann flexibel auf veränderte Marktbedingungen reagieren und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter wechseln, während der vertragliche Nutzer die einmal geschlossene Übereinkunft mit einer Mindestlaufzeit von zumeist 24 Monaten und in der Regel ohne die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs einzuhalten hat. Schließlich liegen die Tarife im Bereich der Prepaid-Telefonie signifikant unter vergleichbaren Angeboten für eine vertragliche Nutzung.

Ein aktuelles Beispiel, das überaus günstige Tarife mit den dargestellten Vorteilen einer kartengebundenen Mobiltelefonie vereint, liefert der Anbieter blau.de. Deutschlandweit gilt ein Einheitstarif von neun Cent pro Gesprächsminute oder SMS in sämtliche Netze. Alternativ stellt blau.de einen Klassiktarif bereit, der netzinterne Gespräche mit lediglich fünf Cent berechnet. Zum Klassiktarif lässt sich eine Handy-Flatrate zum Monatspreis von 15 Euro hinzubuchen, die für sämtliche Gespräche in das deutsche Festnetz sowie netzinterne Anrufe gilt. Eine bis zum 18. Mai befristete Sonderaktion gewährt jedem Neukunden zudem ein Startguthaben von zehn Euro. Erfolgt die Neuanmeldung unter Mitnahme der bisherigen Rufnummer, spendiert blau.de einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 30 Euro.



Artikel von: Redaktion, Internetradio RadioW











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